(Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen für
Kunden)
von A61 Stephan Reinschmidt
Stand Mai 2008
1. Geltungsbereich
Für alle Rechtsverhältnisse zwischen A61 Stephan Reinschmidt (weiter
"Verwender genannt) und seinen (End-)Kunden, insbesondere Bestellungen,
Vereinbarungen und Lieferungen, gelten diese Kunden-AGB. Diesen AGB zuwiderlaufende
AGB des Kunden gelten für die Vertragsbeziehung mit dem Verwender nur
dann, wenn sie vom Verwender schriftlich anerkannt worden sind.
2. Verantwortlichkeit für Online-Angebot
Der Verwender betreibt über die Domain A61.de einen eigenen Internet-Shop.
Daneben gibt es Shops von anderen Anbietern (weiter Partnern genannt),
welche mit dem Verwender über seine Internet-Plattform zusammenarbeiten.
Angaben zu dem für den Internet-Auftritt Verantwortlichen sind der jeweiligen
Internet-Homepage, dort dem Impressum bzw. den jeweiligen AGB`s, zu entnehmen.
Der jeweilige Betreiber des Internetauftritts ist für seine Internetpräsenz
sowie in deren Rahmen angebotene Artikel, Motive und Werbung allein verantwortlich.
Der Verwender haftet für die auf den Homepages seiner Partner plazierten
Inhalte nur soweit, inwieweit sie diesen AGB bzw. den AGB des jeweiligen Partners
nicht zuwiderlaufen.
3. Angebot und Vertragsschluss
a. Angebote des Verwenders im Online-Shop stellen keine Angebote im rechtlichen
Sinne, sondern lediglich eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben,
dar und sind freibleibend und unverbindlich. Alle Angebote gelten solange
der Vorrat reicht, wenn nicht bei den Produkten und Artikeln etwas anderes
vermerkt ist. Irrtümer bleiben vorbehalten.
b. Indem der Kunde eine Bestellung auf der Homepage des Verwenders oder per
Fax, Brief oder Email an den Verwender absendet, gibt er ein Angebot auf Abschluss
eines Kauf- bzw. Werklieferungsvertrages mit dem Verwender ab. Bei Bestellung
über das Internet erhält der Kunde eine Email, welche den Bestellungseingang
bestätigt. Diese Email stellt noch keine Annahme des Angebots dar. Ein
rechtsverbindlicher Vertrag mit dem Verwender kommt durch eine gesondert zu
erfolgende Auftragsbestätigung oder durch die Lieferung der bestellten
Ware zustande.
c. Die Annahme des Angebots erfolgt unter dem Vorbehalt der rechtlichen Zulässigkeit
und der Verfügbarkeit der bestellten Artikel bzw. Produkte oder Leistungen.
Kann das Angebot des Kunden nicht angenommen werden, wird dieser darüber
informiert. Dabei werden von dem Kunden bereits erbrachte Gegenleistungen
ihm unverzüglich zurückerstattet. Der Vorbehalt der Verfügbarkeit
gilt nicht, sofern es sich um kurzfristige bzw. von dem Verwender zu vertretende
Leistungsstörungen handelt.
d. Angaben und Abbildungen in Prospekten, Katalogen, Anzeigen und ähnlichen
werbeinformatorischen Erklärungen haben rein informatorischen Charakter
und sind unverbindlich. Der Verwender übernimmt keine Gewähr für
die Richtigkeit dieser Angaben und Abbildungen. Der Inhalt des mit dem Kunden
geschlossenen Vertrages richtet sich ausschließlich nach dem Inhalt
der Auftragsbestätigung. Aufgrund von Stoffbeschaffenheit, Farbe, Gewicht,
Abmessung und Ähnlichem kann es dazu kommen, dass die gelieferte Ware
von der bestellten geringfügig abweicht. Soweit diese Abweichungen für
den Besteller zumutbar sind, stellen sie weder einen Mangel noch eine Falschlieferung
dar. Abweichungen können sich insbesondere aus handelsüblichen Schwankungen
und technischen Produktionsabläufen ergeben. Den Parteien bleibt unbenommen,
eine Bestellung mit genau bestimmten Eigenschaften zum Vertragsinhalt zu machen.
4. Preise und Versandkosten
a. Es gelten die jeweiligen Preise zum Zeitpunkt der Bestellung. Die angezeigten
Preise verstehen sich als Endpreise, d. h. sie enthalten die zum Zeitpunkt
der Bestellung gültige Umsatzsteuer und alle sonstigen Preisbestandteile.
Zusätzlich werden pro Bestellung Versandkosten erhoben. Die Versandkosten
werden auf der Homepage des Verwenders sowie während des Bestellvorgangs
angezeigt und sind jederzeit einsehbar. Die Höhe der Versandkosten hängt
vom Bestellwert und vom Lieferort ab.
b. Für Bestellungen, die in Länder außerhalb der EU versandt
werden, wird keine Umsatzsteuer berechnet. Diese Bestellungen unterliegen
den jeweiligen länderspezifischen Steuern und Zöllen. Alle zusätzlichen
Kosten für die Zollabfertigung sowie sonstige Einfuhr- und Importgebühren
sind vom Kunden zu tragen. Der Verwender hat keinen Einfluss auf diese Gebühren
und kann keine Angaben zu deren Höhe machen. Zollbestimmungen variieren
sehr stark von Land zu Land. Für weitere Informationen soll der Kunde
die Zollbehörden vor Ort kontaktieren.
5. Bezahlung
a. Die von dem Verwender akzeptierten Zahlungsarten sind der Homepage des
Verwenders zu entnehmen und werden gegebenenfalls während des Bestellvorgangs
eingeschränkt. Der Kunde kann zwischen den zulässigen Zahlungsarten
wählen. Ihre Einschränkung kann sich aus dem Lieferort, dem Bestellwert,
der dem Verwender bekannten Zahlungsmoral des Kunden sowie anderen sachlichen
Kriterien ergeben.
b. Lastschriftverfahren
Soweit der Kunde die Zahlung im Lastschriftverfahren gewählt hat, gilt
folgendes:
(1) Der Kunde ermächtigt hiermit die A61 Stephan Reinschmidt, alle im
Rahmen des Kaufvertrages fälligen Beträge im Lastschriftverfahren
von seinem bei der Bestellung genannten Konto einzuziehen. Die fälligen
Beträge werden nach der Bestellung von dem vom Kunden angegebenen Konto
im Lastschriftverfahren abgebucht, soweit die A61 Stephan Reinschmidt das
Angebot des Kunden auf Abschluss des Kaufvertrages angenommen hat.
(2) Der Kunde hat zu jederzeit für ausreichende Deckung auf seinem Konto
zu sorgen und sicherzustellen, dass die fälligen Beträge von der
A61 Stephan Reinschmidt eingezogen werden können.
(3) Soweit Lastschriften zurückgebucht werden müssen, weil das
Konto des Kunden von dem die fälligen Beträge abgebucht werden sollen,
keine oder keine ausreichende Deckung aufweist, oder weil der Kunde die Lastschrift
ohne Rechtsgrund widerruft, so verpflichtet sich der Kunde die der A61 Stephan
Reinschmidt entstehenden Rücklastschriftgebühren sowie eine Bearbeitungsgebühr
in Höhe von 10,00 EUR zu erstatten. Dem Kunden wird der Nachweis gestattet,
dass der Schaden der A61 Stephan Reinschmidt gar nicht oder nicht in der Höhe
entstanden ist.
(4) Wird nach Ansicht des Kunden ein Betrag ungerechtfertigt abgebucht, so
hat der Kunde der A61 Stephan Reinschmidt dies unverzüglich mitzuteilen.
Nach Mitteilung der Monierung durch den Kunden wird die der A61 Stephan Reinschmidt
die Berechtigung der Monierung eingehend prüfen und ggf. zu unrecht abgebuchte
Beträge unverzüglich an den Kunden zurückerstatten.
Eine Stornierung der Lastschrift kann zu der Belastung mit den der A61 Stephan
Reinschmidt entstandenen Rücklastschriftgebühren sowie mit der Bearbeitungsgebühr
in Höhe von 10,00 EUR führen, wenn die Stornierung nicht gerechtfertigt
war.
6. Lieferung
a. Die Länder, in welche der Verwender liefert, darunter Deutschland,
sind auf der Homepage des Verwenders einsehbar. Der Verwender wählt den
Spediteur. Der Verwender kann nach Absprache mit dem Kunden Teillieferungen
erbringen, wobei jener dann eventuell anfallende Mehrkosten zu tragen hat.
b. Die Lieferzeit beträgt, sofern auf der jeweiligen Produktseite nicht
anders angegeben, ca. 3 Wochen ab Bestellung.
7. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum
des Verwenders. Ist der Kunde ein Kaufmann im Sinne des HGB, behält sich
der Verwender das Eigentum an allen gelieferten Waren bis zum Ausgleich aller
Forderungen aus der Geschäftsbeziehung vor.
8. Widerrufsrecht
a. Widerrufsbelehrung
Ausschließlich Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können ihre
Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen
in Textform (z. B. Brief, Fax, Email) oder durch Rücksendung der Sache
widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung,
jedoch nicht vor Erhalt der Ware; bei wiederkehrenden Lieferungen gleichartiger
Waren nicht vor dem Erhalt der ersten Teillieferung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist
genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache.
Der Widerruf ist zu richten an:
A61 Stephan Reinschmidt, Wehnerstr. 1-7, 41068 Mönchengladbach, info@a61.de,
Fax: 02161-912285
b. Ausschluss des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren,
die nach Kundenspezifikation angefertigt worden sind oder eindeutig auf die
persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten worden sind. Das
ist der Fall insbesondere dann, wenn die vom Verwender angebotenen Produkte
mit den vom Kunden ausgewählten Motiven gestaltet werden.
c. Widerrufsfolgen
Im Fall eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen)
herauszugeben. Kann der Kunde die empfangene Leistung ganz oder teilweise
nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurück gewähren, muss
er dem Verwender insoweit gegebenenfalls Wertersatz leisten. Bei der Überlassung
von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich
auf deren Prüfung - wie sie etwa im Ladengeschäft möglich ist
- zurückzuführen ist. Im Übrigen kann der Kunde die Wertersatzpflicht
vermeiden, indem er die Sache nicht wie sein Eigentum in Gebrauch nimmt und
alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige
Sachen sind auf die Gefahr des Verwenders zurückzusenden. Nicht paketversandfähige
Sachen werden beim Kunden abgeholt. Der Kunde hat die Kosten der Rücksendung
zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der
Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40,00 € nicht
übersteigt oder wenn er bei einem höheren Preis der Sachen zum Zeitpunkt
des Widerrufs noch nicht seine Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte
Teilzahlung erbracht hat. Andernfalls ist die Rücksendung für den
Kunden kostenfrei. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen
innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den
Kunden mit der Ausübung des Widerrufsrechts (Absendung der Widerrufserklärung
oder der Sache) für den Verwender mit dem Empfang des Widerrufs. Wird
der Vertrag im Ganzen widerrufen, so trägt der Verwender auch die Versandkosten
der Ware zum Verbraucher.
9. Urheberrechte
Übermittelt der Kunde ein Motiv an den Verwender oder personalisiert
oder ändert er in sonstiger ein vom Verwender angebotenes Produkt, versichert
er dem Verwender gegenüber, dass Text und Motiv frei von Rechten Dritter
sind. Für etwaige Urheber-, Persönlichkeits- oder Namensrechtsverletzungen
sowie sonstige Verletzungen von Rechten Dritter durch die Gestaltung des Produkts
ist allein der Kunde verantwortlich. Er verpflichtet sich bei einem schuldhaften
Verstoß gegen die vorstehenden Regelungen den Verwender von etwaiger
Haftung gegenüber Dritten freizustellen und dem Verwender gegebenenfalls
entstandene Schäden zu ersetzen.
10. Gewährleistung
Die Gewährleistung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei allen
während der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von zwei Jahren ab
Lieferung auftretenden Mängeln kann der Kunde die Nacherfüllung
(Mangelbeseitigung oder Neulieferung) und - bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen - die Minderung oder den Rücktritt sowie daneben den
Schadenersatz verlangen. Ist der Kunde Unternehmer, so beträgt die Verjährungsfrist
ein Jahr.
11. Allgemeine Haftung
a. Der Verwender haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie
bei einer schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht).
Der Verwender haftet unter Begrenzung auf Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren
vertragstypischen Schadens für solche Schäden, die auf einer fahrlässigen
Verletzung von Kardinalpflichten des Verwenders oder seines gesetzlichen Vertreters
oder Erfüllungsgehilfen beruhen; diese Haftungsbegrenzung gilt auch für
den Schadensumfang. Gegenüber Unternehmern als Kunden haftet der Verwender
bei grober Fahrlässigkeit, soweit nicht eine Kardinalpflicht betroffen
ist, auf den Ersatz des typischerweise bei Geschäften dieser Art entstehenden
Schadens. Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Nebenpflichten, die
keine Kardinalpflichten sind, haftet der Verwender nicht. Die Haftung für
Schäden, die in den Schutzbereich einer vom Verwender gegebenen Garantie
oder Zusicherung fallen sowie die Haftung für Ansprüche aufgrund
des Produkthaftungsgesetzes und Schäden aus der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit bleibt hiervon unberührt und richtet
sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
b. Der vorstehende Haftungsausschluss bzw. die Haftungsbegrenzung gilt auch
für eine etwaige persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter
und Mitarbeiter des Verwenders.
12. Datenschutz
Die vom Kunden dem Verwender mitgeteilten Daten werden in erster Linie zur
Auftragsabwicklung und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verwendet.
Soweit erforderlich, erfolgt zu diesem Zweck eine Weitergabe der Daten des
Kunden an Dritte (z. B. Lieferanten, Transporteure). Diese Dritten dürfen
die Daten des Kunden auch nur zur Auftragsabwicklung und nicht zu weiteren
Zwecken nutzen. Der Kunde kann von dem Verwender die Mitteilung der über
ihn gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen. Der Kunde kann des weiteren
die Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen
Daten verlangen, soweit etwaige gesetzliche Aufbewahrungspflichten nicht etwas
anderes bestimmen.
13. Schlussbestimmungen
a. Für auf Grundlage dieser AGB geschlossene Verträge ist ausschließlich
das deutsche Recht anwendbar. Die Geltung des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen.
Wenn der Kunde Verbraucher nach § 13 BGB ist und seinen gewöhnlichen
Aufenthalt im Ausland hat, bleiben zwingende Bestimmungen dieses Staates unberührt.
b. Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist
Erfüllungsort stets der Sitz des Verwenders.
c. Gerichtsstand ist Mönchengladbach, sofern der Kunde Kaufmann im Sinne
des HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist. Der Verwender ist in diesem Fall auch berechtigt,
am Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Gleiches gilt, wenn der Kunde nach
Satz 1 keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, nach Vertragsschluss
seinen Wohn- oder Geschäftssitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort
aus dem Inland verlegt oder sein Wohn-, Geschäftssitz oder sein gewöhnlicher
Aufenthaltsort bei Klageerhebung unbekannt sind.
d. Sofern eine Bestimmung dieser AGB unwirksam ist, bleiben die übrigen
Bestimmungen sowie der Vertrag davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung
gilt als durch eine solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen
Bestimmung wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuelle
Regelungslücken.